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NS-Zwangsarbeit am Erzberg (Steiermark) 
 
 
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Links 5 - Voest Alpine Erzberg

Projekt Eisenerz 2001 
 
(D) Materialien  
 
AUSGEWÄHLTE LINKS:  
VOEST ALPINE STAHL UND - ERZBERG
 
 
 
Die Voest – früher Reichswerke Hermann-Göring und damals wie heute Eigentümerin des Erzberges.  
 
 
 
Firmendatenbank 
VOEST-ALPINE ERZBERG Gesellschaft m.b.H.
 
http://193.171.50.191/wkdb/PEP_mgnr.asp?mgnr=194231 
 
 
 
selbst gewählte Unternehmensbezeichnung: 
Steirischer Erzberg 
 
Beschreibung der Aktivitäten des Unternehmens: 
Produktion von Eisenerz (Siderit), Bergbaudienstleistungen (Planungen, Explorationsbohrungen, Kernbohrungen, Tiefbohrungen, untertägige Arbeiten, Bohren und Sprengen) 
 
 
PLZ: 
8790 
 
Ort: 
Eisenerz 
 
Straße: 
Erzberg 1 
 
Ansprechpartner(in): 
Bergrat D.I. Harold Umfer 
 
 
Telefon: 
(03848) 4531-420 
 
Fax: 
(03848) 4531-520 
 
Email: 
buero.vaerzberg@austro.net 
 
 
 
http://www.vaERZBERG.at/ 
VOEST_ALPINE ERZBERG Ges.m.b.H.(VA Erzberg), ein Unternehmen der ÖIAG-Bergbauholding AG 
 
 
Der steirische Erzberg ist der größte Erztagebau Mitteleuropas und die größte Sideritlagerstätte der Welt. Das Wertmineral ist ein karbonatisches Eisenerz (Eisenspat, Siderit), das in stark wechselnder Intensität mit einem Eisen-Magnesium-Karbonat, dem Ankerit - der Bergmann spricht von "Rohwand" - verwachsen ist. Die Frage der Metalleinbringung ist auch heute noch umstritten. Neuere Untersuchungen weisen auf eine Auslaugung der vulkanischen Basis des Erzberges durch zirkulierendes Wasser hin. Diese stark eisenhältigen Hydrothermen drangen bereits im Erdaltertum in das Sedimentationsbecken ein und wandelten durch Ausfällung die Kalkschlämme in Eisenkarbonat um. Die vielfältigen Verzerrungsbilder, die wir heute an den frischen Bruchwänden beobachten können, entstanden durch Reaktionen zwischen Siderit, Ankerit und Kalk im Zuge der beiden nachfolgenden Gebirgsbildungen 
 
 
Aufgabengebiete der VOEST-ALPINE ERZBERG:  
 
Die VOEST_ALPINE ERZBERG Ges.m.b.H.(VA ERZBERG), ein Unternehmen der ÖIAG-Bergbauholding AG, befasst sich mit den Unternehmensgegenständen 
 
BERGBAU  
 
DIENSTLEISTUNGEN  
 
TOURISMUSAKTIVITÄTEN 
 
 
BERGBAU. 
Der ERZBERG ist ein moderner Bergbaubetrieb. Durch selektiven Abbau, Qualitätssteuerung und Verbesserungen bei der Roherzaufbereitung sind wir in der Lage, auf spezielle Anforderungen seitens der heimischen Hüttenwerke zu reagieren bzw. aktiv Vorwärtsstrategien zu betreiben. Des weiteren werden Industriemineralien gewonnen und vermarktet. 
 
DIE ERZFÖRDERUNG:  
seit Beginn des Erzabbaues beträgt rund 235 Millionen Tonnen Erz mit der höchsten Jahresleistung von 3,76 Millionen Tonnen im Jahr 1974. 
 
 
DIENSTLEISTUNGEN. 
Unser Know-how bringen wir in Bergbaubetrieben, in Steine- und Erdenindustrie und in der Bauwirtschaft zur Anwendung, wobei wir uns durch Qualitätsarbeit und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis auszeichnen. Unser Vorteil für den Kunden ist das Anbieten von Gesamtpaketen. Die große Erfahrung bei der Instandhaltung und Montage von Bergbaugeräten und -einrichtungen sowie am Demontage- und Verschrottungssektor von Anlagen ist unsere Stärke am Markt. 
 
TOURISMUS. 
Die Einzigartigkeit des ERZBERGes veranlasst zum Ausbau der Tourismusaktivitäten, um so immer mehr Besucher durch das "Abenteuer ERZBERG" zu faszinieren. Mittelfristig werden wir die vielfältigen Möglichkeiten des ERZBERGes auch für den sportlichen und kulturellen Freizeitbereich nutzen. Aufbauend auf das Schaubergwerk und die Haulyfahrten setzen wir Schritte zur weiteren Erschließung des Tourismusbereiches. 
 
 
PRODUKTION 
Aufgrung der Inhomogenität der Lagerstätte wird für die Erreichung einer konstanten Lieferqualität die Abbauplanung auf einem EDV-unterstützten Lagerstättenmodell - SUPRAC 2000 - durchgeführt. Auf Basis von Bohrdaten werden kurz- und langfristige Abbauvarianten unter Berücksichtigung von bis zu fünf chemischen Elementen laufend erstellt. 
 
Mit der Großlochbohrmaschine werden Bohrlöcher mit einem Durchmesser von 150 mm und einer Bohrlochlänge von ca. 28 m mittelsImlochhammer abgeteuft. Die Vorgabe und der Seitenabstand betragen ca. 7 m, wodurch mit einem Bohrloch ca. 3.500 t Gestein hereingesprengt werden. Die Nettobohrleistung beträgt rund 35 m je Stunde und jährlich werden ca. 45.000 Bohrmeter abgeteuft. 
 
Für die Sprengarbeit werden überwiegend Pumpslurrys der Firma DNW eingesetzt, wobei der spezifische Sprengstoffverbrauch bei rund 125 g pro Tonne gesprengtem Hauwerk liegt. Die Zündung des Sprengstoffes erfolgt über elektronische Zünder mit 20 msec Intervall. Bei einer Großtagebausprengung am Steirischen ERZBERG werden 40.000 - 60.000 t hereingewonnen 
 
Für die notwendige Flexibilität bei der Qualitätssteuerung werden bei der Ladearbeit Großlader der Typen CAT 992C und D sowie KOMATSU WA 800-3 eingesetzt. Die Radlader haben ein Eigengewicht von 90 - 100 t und einen Schaufelinhalt von 10 - 12 m3. Die durchschnittliche Ladeleistung in einer 8-Stundenschicht beträgt 5.000 t, wobei Spitzenleistungen bis zu 1.000 t/Stunde erzielt werden 
 
Die Förderung des Erzes und der Berge erfolgt mittels SLKW von 85-100 t Nutzlast. Die SLKW werden im Drei-Schicht-Betrieb eingesetzt und sind für die Bergab-Förderung mit neuester Technik (vollautomatischer Bremsretarder) ausgestattet. Die Förderleistung je SLKW/Stunde beträgt aufgrund der langen Förderdistanzen rund 250 t, wobei jährlich ca. 1 Millionen Tonnen pro SLKW gefördert werden  
 
Das Straßennetz am Steirischen ERZBERG mit 40 km Länge muss sowohl für den Winter- als auch für den Sommerbetrieb instandgehalten werden. Für die Straßenerhaltung und Schneeräumung stehen Raddozzer CAT 824 sowie Straßenhobel CAT 16G zur Verfügung. In den Sommermonaten werden für die Staubniederschlagung umgebaute SLKW mit Wassertanks mit ca. 50 m3 permanent eingesetzt. 
 
Zwei Steilkegelbrecher zerkleinern die im Tagbau gewonnwnwn Roherze auf < 120 mm. Die Aufbereitung des Zwischengutes erfolgt im Grobkornbereich (8/30 bzw. 30/120 mm)) mit Schwertrübe-Trommelscheidern bei einer Dichte der Schweretrübe von 3,1 - 3,3 g/cm3. Das Fein- und Mittelkorn wird mittels Starkfeldtrockenmagnetscheidung angereichert. 
 
Die Konzentrate aus der Aufbereitung werden mit Fertigerzen vermischt und in der Nachbrech- und Siebanlage auf die Versandkörnung < 8 mm gebrochen. Die Zerkleinerung erfolgt zweistufig mit Kegelbrechern, wobei jede Stufe im Kreislauf betrieben wird. 
 
Das Versanderz wird zur Vergleichmäßigung der Lieferqualität auf einem Mischlager deponiert und der Bahnverladung über eine Förderbandanlage zugeführt.  
 
Täglich wird Erz den Hüttenwerken Donawitz und Linz "just in time" mit Zügen von je 1.000 bzw. 1.800 t angeliefert 
 
 
 
 
 
VOEST-ALPINE AN DEUTSCHLANDFUNK, OKTOBER 2000 
Betrifft Rundfunkaufnahmen auf dem steirischen Erzberg. ... Weder Mitarbeiter noch Führer im Schaubergwerk noch das Management sind an Interviews und Rundfunkaufnahmen zu ihrem Thema interessiert und lehnen es daher ab, an derartigen Aktionen teilzunehmen. ... Muss ich Ihnen mitteilen, dass wir keine Rundfunkaufnahmen auf dem Steirischen Erzberg bzw. Im Schaubergwerk noch auf dem Gelände des Steirischen Erzberg erlauben können... Mit freundlichem Glückauf. Voest-Alpine Erzberg. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Petermann (nach Diktat verreist)  
 
 
 
 
 
VOEST-ALPINE STAHL AG (Linz)  
Wie bereits im Aktionärsbrief zum 30. September berichtet, wurde die VOEST-ALPINE STAHL AG in der Hauptversammlung vom 4. Juli 2000 in Ergänzung bzw. Abänderung eines entsprechenden Beschlusses vom Vorjahr für einen Zeitraum von 18 Monaten ermächtigt, bis zu 10er (eigenen) Aktien zurückzukaufen. Auf Grundlage dieses Beschlusses wurden am 6. Juli 2000 Aktien im Ausmaß von 4,01on der VA Technologie AG zurückgekauft. Es ist geplant, diese Aktien für ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm zu verwenden.  
Die VOEST-ALPINE STAHL AG verfügt seit 1999 über ein "genehmigtes Kapital" von bis zu 20es Stammkapitals (auszuüben bis spätestens 30. Juni 2004).  
Wie eine im Dezember 2000 durchgeführte Aktionärsanalyse ergab, werden die im Streubesitz befindlichen Aktien der VOEST-ALPINE STAHL AG derzeit überwiegend von institutionellen Anlegern in den USA, Großbritannien, Deutschland und Österreich sowie von österreichischen Kleinaktionären gehalten. 
 

 

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Letzte Änderung am 2.09.2002