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NS-Zwangsarbeit am Erzberg (Steiermark) 
 
 
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Erzberg Diskurse 1 - Abenteuer Erzberg

Projekt Eisenerz 
 
 
(C) Strategien der Abwehr der historischen Tatsachen  
 
 
Erzberg-Diskurse 
Vermeidungs-Diskurs „Freizeit & Abenteuer“  
(Imagetransfer-Praktiken) 
 
 
 
Kurier 23.3.99 
Mit Herz und Erz auf Gästefang  
In der Steiermark ist zwischen ÖVP und SPÖ ein Wettkampf um Regionen, Tourismusprojekte - und Wählerstimmen ausgebrochen Ulli Jantschner "Dornröschenkuß" nennt der steirische Finanzlandesrat Hans Joachim Ressel, SP, Bestrebungen, die Region rund um den ERZBERG touristisch zu vermarkten. Unter dem Titel "Erz und Eisen" sollen bald Touristen in ein riesengroßes Gebiet - vom Semmering bis ins Liesingtal - gelockt werden, weil die Bevölkerung in der Industriellen Krisenregion um 22 Prozent geschrumpft ist. Angelpunkt ist der ERZBERG, der zu einem Erlebnisberg erster Klasse ausgebaut werden soll. Daneben werden Arbeiter aber schon noch Erz abbauen dürfen. "Es ist wie mit der Cote d'Azur oder anderen internationalen Destinationen. Ein Einzelangebot nimmt kein Reiseveranstalter in sein Angebot auf", erklärt Ressel das ehrgeizige Projekt. Darin finden sich Skilifte genauso wie ein Holzfällerbad (aufgestaute Bachlandschaft), Golfplätze, ein Köhler-Schauzentrum und vieles mehr. Jetzt wird erst einmal eine Studie in Auftrag gegeben, ehe die Landesregierung über die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft und viele Millionen entscheidet. In der Steiermark bricht ein unglaublicher politischer Wettstreit um die Regionen aus. Im Jahr 2000 wird der Landtag neu gewählt. Die SPÖ wirft sich mit Herz und Erz weitgehend auf das Mürztal. VP-Tourismuslandesrat Gerhard Hirschmann hat zuletzt den Styrassic-Park, eine Dino-Schau in Bad Gleichenberg, ermöglicht. Die SP wiederum wirft sich auf den Erlebnispark Mautern, rund ums Wild. Hirschmann setzt auf Blumen, holte die Internationale Gartenschau nach Unterpremstätten und fordert eine zukunftsweisende Nachnutzung des Areals. Zu Erz und Eisen kann der Tourismusreferent schlecht nein sagen: Schließlich wurde Hirschmann mit "Eventkaiser" angesprochen, auf der Suche nach Leitprojekten. Aber jetzt fragt Hirschmann die SPÖ, was mit dem Murtal und dem Ennstal geschehen solle. "Alles der Reihe nach", gibt Ressel das Tempo vor und das Geld aus. Der Eventwahn veranlaßt den VP-Wirtschaftsreferenten Herbert Paierl, in Richtung SPÖ schon laut über eine Verstaatlichung der Freizeit zu schimpfen. Ressel-Konter: Paierl möge schweigen. Denn dieser gebe Milliarden für die Großindustrie aus. Hand aufs Erz: Ob die ÖVP dem Tourismusprojekt in der Obersteiermark ihre Zustimmung gibt, ist noch nicht fix. 
 
 
 
Kurier 13.8.99 
Sommeruniversität soll Eisenerz beleben  
Regionalentwickler aus elf europäischen Ländern Die alte Bergbaustadt Eisenerz steuert im Europa der Regionen einer neuen Bestimmung entgegen. Heuer wird unter dem ERZBERG erstmals eine Sommeruniversität aufgebaut. Zentrales Thema: EU-Regionalentwicklung. Seit Jahren gibt es politische Bemühungen, der obersteirischen Industriestadt mit drastischem Einwohnerschwund ein neues Profil zu verpassen. SP-Landesrat Hans Joachim Ressel etwa zaubert ein Freizeitprojekt aus dem Hut. Rund um den ERZBERG soll's in ein paar Jahren trendig zugehen: Ob per Bike oder per Inline-Skates. SP-Chef Peter Schachner finanziert die Sommeruni aus seinen Ressorttöpfen. "Wir wollen in der Steiermark eine hohe Kompetenz in der EU-Regionalentwicklung erreichen." Prof. Friedrich Zimmermann von der Uni Graz, Institut für Humangeographie, ist die treibende Kraft hinter diesem Projekt. Regionalentwickler aus elf Ländern (Westeuropa und EU-Beitrittsländer) kommen im September nach Eisenerz. Zimmermann: "Der Schlüssel zum Erfolg ist die Kooperation mit regionalen und überregionalen Stellen. Auch darf der Bevölkerung nie ein Projekt aufgesetzt werden", betont Zimmermann. "Einzelinteressen dürfen nie im Vordergrund stehen." email: f.zimmermann@kfuni graz.ac.at 
 
 
 
Kurier 20.4.99 
"Brauchen kein Disneyland, Steiermark ist Erlebnisland"  
WASSERSTRAßE, SCHIFFSMÜHLE, "IRON MOUNTAIN": Gerangel um die besten Tourismusprojekte Elisabeth Holzer Visionäre Ideen sucht der Betrachter vergeblich. Von einer Wasserstraße ist in Konzepten zu lesen, einer Schiffsmühle, vom Reiten, Wandern und Golfen sowie Radfahren, auch Planungen und Machbarkeitsstudien fehlen nicht. Gerhard Hirschmanns touristische Ideen manifestieren sich - vorerst - in regionalen Vorhaben. "Man kann auch mit relativ kleinen Projekten punkten", sagt der VP-Landesrat und verweist auf den anfangs belächelten Styrassic Park. 60 DINOSAURIER IN EINEM OSTSTEIRISCHEN WALD LOCKTEN IN DEN ERSTEN ZEHN BETRIEBSTAGEN 20.000 BESUCHER AN. "Ein Indiz dafür, daß man in diese Richtung mehr machen muß", sinniert Hirschmann. Weil auch diese kleinen Projekte viele Millionen kosten, fordert Hirschmann eine Sonderfinanzierung durch das Land Steiermark. Außerdem sollte geprüft werden, ob das Land sich an diversen Einrichtungen beteiligen könne. Völlig überzeugt sind seine Regierungskollegen davon nicht. Der entsprechende Antrag wurde am Montag zurückgestellt. Im Gegenzug auch jener des SP-Finanzlandesrates, der sich ebenfalls um touristische Vorhaben bemüht. Hans-Joachim Ressel hat sogar 26 Projekte in Vorbereitung. DER ERZBERG WIRD ZUM IRON MOUNTAIN, in der Radmer wird der Paradeis-Stollen geöffnet, übernachtet wird im Erz & Eisen-Zimmer in Trofaiach, geplanscht im Holzfällerbad. DAS THEMA FREIZEIT IST GEGENSTAND DER POLITISCHEN ARBEIT IN DER STEIERMARK. Tourismus sei der weltweit am stärksten expandierende Wirtschaftszweig, sagt Hirschmann. Die Steiermark könne bis 2010 die Umsätze verdoppeln, von 9000 auf 16.000 Arbeitsplätze ausbauen. "Es ist die Summe der Projekte, die den Tourismus abdeckt", sagt Hirschmann. "Wir brauchen kein Disneyland. Die Steiermark ist ein einziges Erlebnisland." Freilich: Einen "wirklichen Magneten" wünsche er sich noch immer, z. B. ein Kunst- und Kulturprojekt in Graz. 
 
Mit VOLLGAS durch Lager & KZ  
 
 
 
ERZBERGIMPRESSIONEN 
ERZBERGPANORAMA STAUB, HEISS, THE SPIRIT OF ENDURO. 
DER BERG. 
FAHRERLAGER, VOLL LOCKERE ATMOSPHÄRE. 
DEN SPEED MUSS MAN GESEHEN HABEN, QUER IN DIE KURVE. TROTZDEM NICHT VOM GAS!  
VOLLGAS!!  
 
 
 
Kleine Zeitung/Graz 16.6.01 
ERZBERG RODEO: Weltweiter "Sturm auf Eisenerz"  
Eisenerz. - Das diesjährige ERZBERG-Rodeo erlebt heute, Samstag, einen Höhepunkt. Um etwa 18.30 Uhr wird sich ein Teil der anwesenden Motorradfahrer im Bereich der Talstation ERZBERG sammeln, um als Gruppe entlang der Bundesstraße B 115 bis zum Schulbühel und in Folge über Freiheitsplatz und Krumpental wieder auf den ERZBERG zu gelangen. Dieser "Sturm auf Eisenerz" soll zeigen, wie international anerkannt das ERZBERG-Rodeo ist.  
In der Zeit von 18.30 bis 19.30 Uhr wird die Straße aus diesem Grund für etwa eine halbe Stunde komplett gesperrt. 
 
 
SchmERZBERG  
 
15.6.01 Kleine Zeitung 
Der ERZBERG wird ab heute wieder (!) zum SchmERZBERG  
 
Vota, Vota loss mi zieagn, der Berg, i muass iahm untakrieagn - der Watzmann der Neuzeit ist wieder auf dem ERZBERG unterwegs. Und wieder kennen 1500 Motorradfahrer beim "Red Bull Hare Scramble" nur ein Ziel: heute und morgen, Samstag (jeweils 9 Uhr) zunächst einmal die beinharte Qualifikation zu überstehen, um am Sonntag (Start: High Noon/12 Uhr mittags) zum erlesenen Kreis jener 500 Starter zu gehören, die den Gipfelsturm am ERZBERG in Angriff nehmen dürfen. Nur zwei Dutzend von diesen 500 sahen im Vorjahr tatsächlich das Ziel. Alle anderen Zweirad-Artisten mussten bei dieser spektakulären Direttissima-Fahrt aus dem Sattel , blieb der Berg Sieger. "Nicht einmal Fliegen ist schöner", waren sich die Teilnehmer bei dieser siebenten Auflage schon in den Vorjahren sicher. 
Aber diesmal fahren die Steilhanghelden nicht nur den Berg hinauf. Am Samstag wird sich die Meute geschlossen Richtung Tal bewegen, werden sich die 1500 Fahrer in der Eisenerzer Altstadt auf ihrer Ehrenrunde so dem Publikum präsentieren. Aus diesem Grund wird die Bundesstraße in diesem Bereich von 18.30 Uhr bis 19 Uhr für den übrigen Verkehr auch gesperrt sein.  
Ein weiterer Höhepunkt: Ebenfalls am Samstagabend gibt es eine von KTM organisierte "Sprungshow". Für diesen Event wurden die besten Profis in die Steiermark sogar eingeflogen - in diesem Fall aber mit dem Flugzeug. . . 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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Letzte Änderung am 4.09.2002